Ha Long Bay

Unesco-Weltnaturerbe, auf fast jedem Reiseführercover zu finden… Unsere Erwartungen waren hoch also haben wir gleich die absolute Top-Bootstour gebucht. Und es war spitze. Tausende Karstfelsen ragen aus dem Wasser und wir schippern bei bestem Wetter mittendurch. Dann durften wir auch noch Kajakfahren, Baden, Höhle besichtigen und Wasserpuppentheater sehen. Amazing.

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Ha Noi

Der Nachtzug führte uns am Rande des Wolkenpasses durch wunderschöne einsame Buchten in denen wir gerne eine Stippvisite abgehalten hätten.
Die Nacht im Schlafwagen war dann recht gemütlich, nur bis wir ordentlich Essen an Land gezogen hatten dauerte es etwas.
Ha Noi empfing uns mit einem Regenguss, dafür waren die Straßen um 6 Uhr morgens angenehm leer.
Unser erster Streifzug führte uns auf die Pagodeninsel im Hoan Chiem-See, durchs französische Viertel mit seinen breiten Alleen zum Gartencafé am Opernhaus und nun nachmittags durch die vollgestopften Marktgassen der Altstadt. Jetzt gibt es erstmal Pizza und Burger.

Es wurde Abend und es wurde Morgen zweiter Tag. Wir haben im Angesicht zahlloser Soldatenwächter Onkel Ho besucht. Sehr feierlich in seinem Mausoleum, im Halbdunkel liegt er einbalsamiert in Arbeiterkluft aufgebahrt. Ein ergreifendes Schauspiel.
Über den Literaturtempel landeten wir schließlich wieder in der Hinterhofkneipe zum Essen und durchstreiften gestärkt einige besonders hübsche Gässchen. Zum Abschluss kehten wir im Café Cong ein und lauschten einem sinfonischen Freiluftkonzert.

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My Son

Ein wenig Tempel im Urwald muss sein. Also brachen wir heute morgen um 5 zum Weltkulturerbe Schauen auf. So hatten wir das große Vergnügen die Champa-Tempelanlagen von My Son im Licht der aufsteigenden Sonne zu erleben, vor dem Einfall der
Bustourgruppen. Die Geräusche des Regenwaldes klingen uns noch in den Ohren. Und überall wuchsen Sternfruchtbäume.

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Hoi An

9h Zugfahrt als einzige Bleichgesichter im Abteil. Besonders schön neben der Aussicht auf Berge, Meer, Reisfelder und Dörfer war natürlich, dass ständig ein Wagen mit Leckereien wie Snacks, Pho oder Reisgerichten an uns vorbeirollte.

Jeder Touri aus der Gegenrichtung hatte von Hoi An geschwärmt. Und die hatten recht! Von unserem Homestay bei einer Schneiderin die gerade für uns schneidert sind es 10 min in die mopedfreie Altstadt wo einem zwischen einladenden Restaurants und Geschäften überall Seidenlampions entgegenstrahlen. Einen Strand gibt es natürlich auch.

Hier mal ein wenig Kulturschock: Kinderkriegen in Hoi An, sehr lesenswert.

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Nha Trang

Schnell rein und wieder raus war unser Plan für den russisch dominierten Ballermann von Vietnam. Unser Bus von Da Lat cruiste flott durch die sehenswerte Berglandschaft zur Küste, es blieb dennoch Zeit für kurze Stops zum Minimaronen kaufen und Mittagessen in der Dorfkneipe und der Busbegleiter brachte uns „ich liebe Dich“ auf vietnamesisch bei.
Nha Trangs Strandpromenade ist wirklich schön mit sanfter Brise (aber nix Wellenreiten) und Aussicht auf jede Menge vorgelagerte Inseln. Wir gönnten uns den Sailing Club mit Dinner und Cocktails am Strand. Einfach die Bettenburgen dahinter ausblenden…

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Da Lat

Den „Lieblingsferienort aller Vietnamesen“ erkunden wir von der Villa Vista aus. Hier einmal der Blick aus unserem Gemach.

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Mit unserem sehr belesenen Guide Heap erlebten wir zwei Pagoden, eine Kaffeeplantage, eine Seidenfabrik, eine Korbflechterei, eine Reisnudelfabrik, den Elephant Waterfall, eine Blumenfarm, das Crazy House, eine Bergbesteigung mit Scenic Lookout und den Blumenpark. Lunch in einem local „restaurant“ gab es auch noch.

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Mekong

Raus aus der dröhnenden Stadt über endlose von Garküchen, fliegenden Händlern, Hängemattenhütten und jeder Menge Platikmüll gesäumte Straßen tuckerten wir nach Cai Be. Für 2 Nächte war Kreuzfahrt durch das Mekongdelta angesagt. Neben permanenten Köstlichkeiten erkundeten wir zu Fuß ein kleines Dorf, erlebten vom Beiboot einen schwimmenden Markt und sahen natürlich stundenlang die Flussuferlandschaft, Menschen und ihre Welt an uns vorbeiziehen.
Der Besuch einer Pagode durfte auch nicht fehlen. Wir waren in einer Kokosnussfabrik und beobachteten die Reisnudelentstehung. Im Sampan wurden wir durch kleine Kanäle gerudert. Und wir lernten vietnamesisches Pfannkuchenbacken.

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Cu chi

Per Speedboat Tour ging es mit Fruchtbuffet an Bord zu den Tunneln von Cu Chi. Hier erlebten wir zahlreiche lebensgroße Plastiksoldaten und ihren Alltag im Kampf gegen die Besatzer. Ein Propagandafilm Baujahr 1967 schwor uns auf den VC ein. Chinesinnen in schicken Kleidern mit Pfennigabsätzen stapften durch den Dschungel und posierten vor kaputten Panzern. Freizeithelden durften am Schießstand die AK oder M60 knattern lassen. Und zum Schluß ging es noch 100m durch die wirklich heißen und dunklen Tunnel, die zwar für Touristen etwas geweitet aber dennoch klaustrophobiefördernd imponierten.

Ho Chi Minh City

Raus aus dem Flieger und rein in das große Gewimmel… Unser Hotel liegt gleich am Ben Tham Markt, umzingelt von Mofahorden. Nach anfänglichen Tapsigkeiten haben wir das über die Straße gehen – umringt von Zweirädern – schon einigermaßen verstanden.
Ein Pflichtbesuch führte uns ins War Remnants Museum, wo viele schockierende Zeugnisse vor allem von den Folgen von Agent Orange ausgestellt sind.
Wir genossen hier und da etwas vom Straßenstand, schlenderten durch die Straßen und den benachbarten Markt und genossen unsere Rooftop Terrasse im Hotel. Zum Schluss noch die Aussicht aus unserem Zimmer.

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